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23.12.03

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Psychologie: Nur klassifizierte Persönlichkeitsstörungen können vorliegen!

Aus der Kommission zur praxisrelevanten Erweiterung des Klassifikationsschemas DSM-IV

Vorschlag:

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Neuaufnahme des Störungsbildes „Klassifikationszwang“

Beschreibung des Störungsbildes:

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Person ist bemüht, alle verfügbaren Informationen nach Kriterien einschlägiger Kriterienkataloge (wie z.B. ICD-10 oder DSM-IV) zu ordnen. Der Klassifikationszwang verursacht eine bedeutende Beeinträchtigung meist der sozialen Beziehungen.

Epidemiologie:

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Etwa fünf bis sieben Prozent der Bevölkerung weisen Symptome des Klassifikationszwanges auf.

Verlauf:

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Tritt überzufällig oft im Anschluss an ein Studium der Sozial- und/oder Verhaltenswissenschaften auf. In etwa 50 Prozent der Fälle zeigt sich eine Spontanremission; in den restlichen Fällen progredienter Verlauf mit häufigen Rezidiven zunehmenden Schweregrades.

Therapie:

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(a) Verhaltenstherapie: Expositionstraining mit Reaktionsverhinderung;

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(b) tiefenpsychologische Verfahren: Aufarbeitung frühkindlicher (bzw. präexistenzieller) Konflikterfahrungen;

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(c) Familientherapie: Analyse des Symptoms im familiären Beziehungsverbund und Verschreibung von paradoxen Interventionen;

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(d) Gestalttherapie: Heißer Stuhl mit dem inneren Klassifizierer;

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(e) Bonding: Übernahme der Klienten/innen-Klassifikationen durch die Therapeutin/den Therapeuten im Ganzkörperkontakt.

  Aus der ZEIT:

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Und hier die Bastard-Seiten von Florian Schiel

http://www.phonetik.uni-muenchen.de/Mitarb/Bastard/bofh.html

Stand: 23.12.03